Die Unterstützung, die das Land so dringend braucht!

Spendenübergabe an 110 kV ade! in Steinbach

Johann Mayrhofer, Franz Schmeißl, Ortsbauernobmann Franz Rumplmair, Michael Praschma, Franz Pramhas, Ortsbäuerin Josefine Wimroither, Franziska Zimmer, Vizebgm. Georg Ratzinger, Christian Enzendorfer, Christian Dilly

Nach dem für viele Betroffene offenkundigen Wahlbetrug „Erdkabelprüfung“ liegt nun die ganze Hoffnung auf eine vernünftige Lösung für die Stromversorgung in Alm- und Kremstal wieder bei den Gerichten. Eine teure Hoffnung, denn die Verfahren sind nicht kostenlos. Erneute großzügige Hilfe kam zuletzt von Gemeinderäten und Organisationen in den betroffenen Gemeinden – allen voran Steinbach am Ziehberg, der Ort, der am härtesten durch die Freileitung in Mitleidenschaft gezogen wäre.
(Foto: Spendenübergabe der ÖVP Steinbach an „110 kV ade!“)

Gemeinderäte von Steinbach spenden

Gemeinderäte von Steinbach spenden

Bürgermeisterin Bettina Lancaster (SPÖ) hatte den Gemeinderat von Steinbach hinter sich, als es darum ging, Sitzungsgelder der Mandatare für die weiteren Auseinandersetzungen vor Gericht einzusammeln. Ein Betrag von 1.282 Euro ist inzwischen eingegangen.

Der Punschstand, den die ÖVP Steinbach „zwischen den Jahren“ veranstaltete, erbrachte eine sogar noch etwas größeren Reinerlös in Höhe von 1.291 Euro, die bei der Übergabe im Gh. Krapfenmühle (Foto oben) aufgerundet wurden.

PunschstandBereits beim Punschstand selbst wurde ein Betrag von 250 Euro vom Bauernbund Steinbach überreicht (Foto links).

Steinbach steht aber mit der Unterstützungsbereitschaft nicht allein. Auch der Vorchdorfer Gemeinderat hat in seiner vorweihnachtlichen Sitzung Spenden aus Sitzungsgeldern eingesammelt und bereits überwiesen. Hier sind 1.012 Euro zusammengekommen. Angekündigt sind weitere Hilfen aus den Marktgemeinden Scharnstein und Pettenbach.

Juristische Breitseiten gegen die Bewilligung der Freileitung

Höchste Spannung herrscht beim gerichtlichen Verfahren gegen die Rodungsbewilligung. Hier sind die Chancen am größten, dass die höchstrichterliche Rechtsprechung der letzten Zeit schlagend wird: Wie in Kärnten könnte dann das Freileitungsprojekt von einem Tag zum anderen ohne jede Bewilligung dastehen, weil eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich ist.

Zusätzliche Nahrung erhält diese Hoffnung, weil noch nach der Verhandlung beim Landesverwaltungsgericht eine ganze Reihe von „unterschlagenen“ Waldflächen gemeldet worden sind. Dabei geht es um den Schwellenwert von 20 Hektar Rodungsflächen, der eine UVP auslöst. Die Energie AG hatte im Rodungsverfahren – abweichend von den bisherigen Bewilligungen – eine auffällig knapp geringere Fläche von 18,22 ha angegeben. Entdeckt wurden jetzt Waldflächen, die nicht als solche im Kataster stehen sowie große Waldbereiche, für die Leitungsdienstbarkeiten vereinbart sind, die aber angeblich nicht beansprucht werden sollen.

Um die UVP geht es auch bei zwei Revisionen, die derzeit beim Verwaltungsgerichtshof in Wien liegen. Das Höchstgericht hat darüber zu entscheiden, ob den vorliegenden Anträgen einer Gemeinde und verschiedener Trassen-Nachbarn auf Durchführung einer UVP nach neuerer europarechtlicher Rechtsprechung zu entsprechen ist.


Spenden Sie zur Deckung der Kosten für die Durchsetzung
einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

IBAN  AT91 3451 0000 0769 0217 des Vereins “Mensch und Energie” bei Raiffeisenbank Salzkammergut

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